FAQ

Was ist der Unterschied zwischen einem Übersetzer und einem Dolmetscher?

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird häufig kein Unterschied zwischen Dolmetschern und Übersetzern gemacht. Doch offiziell gibt es einen Unterschied. Man kann einfach sagen, dass der Dolmetscher das gesprochene Wort, der Übersetzer das geschriebene Wort übersetzt.

 

Wie erhalte ich ein Angebot?

Sie können mit dem Anfrageformular ein unverbindliches Angebot anfordern. Je genauer Ihre Angaben, desto besser kann ich meinen Preis kalkulieren. Noch besser für die Erstellung eines Angebots ist es, wenn Sie mir den zu übersetzenden Text zur Verfügung stellen. Sie können diesen direkt über meine Website hochladen.

 

Sie erhalten dann so schnell wie möglich ein detailliertes Angebot von mir.

 

Wie kann ich Sie beauftragen?

Wenn Sie mein Angebot annehmen möchten, teilen Sie mir dieses kurz per E-Mail, Telefon oder über das Kontaktformular mit und übersenden Sie mir – sollten Sie das noch nicht getan haben – den zu übersetzenden Text.

 

Anschließend übersende ich Ihnen eine Auftragsbestätigung und beginne mit der Übersetzung.

 

Sobald die Übersetzung fertig ist, melde ich mich bei Ihnen oder übersende Ihnen die fertige Übersetzung sowie meine Rechnung per E-Mail oder, im Falle einer beglaubigten Übersetzung, per Post. Sie können die Übersetzung aber auch gerne in meinem Büro in der Schuhstraße 39, 29221 Celle abholen.

 

Was ist eine beglaubigte Übersetzung?

Mit der Beglaubigung bestätigt der Übersetzer die Übereinstimmung der Übersetzung mit dem ihm vorgelegten (originalen) Dokument. Er bestätigt nicht die Echtheit des Originals!

 

Durch die Beglaubigung wird das Dokument offiziell.

 

Wie wird die Übersetzung beglaubigt?

Die Übersetzung wird mit einer Überschrift versehen „Beglaubigte Übersetzung aus der ...... Sprache“, jeweils in der Sprache in die das Dokument übersetzt wird; „Certified translation from......“

 

Unter die Übersetzung kommt ein Bestätigungsvermerk:

 

„Vorstehende Übersetzung aus der ........Sprache ist von mir angefertigt worden in meiner Eigenschaft als allgemein ermächtigte/r Übersetzer/in des Landgerichts ....nach dem mir im Original/ als Kopie / PDF-Datei vorgelegten Dokument, eine Kopie dessen an diese Übersetzung angeheftet ist.

Ich bescheinige die Übereinstimmung der Übersetzung mit dem Wortlaut des mir vorgelegten Dokuments in die .......... Sprache.“

Ort, Datum, Unterschrift und Siegelabdruck

 

Die Übersetzung und eine Kopie des Originals sind so zu verbinden, dass sie nicht ohne äußerlich sichtbare Beschädigungen wieder getrennt werden können – Ich verbinde die Seiten (bei bis zu 6 Seiten) mit einer Öse und bei mehr als 6 Seiten mit 2 Ösen und einem Siegelband und Siegel.

 

Muss ich Ihnen die originalen Dokumente für eine beglaubigte Übersetzung vorlegen?

Entgegen der weitverbreiteten Meinung, dass eine beglaubigte Übersetzung nur von dem originalen Dokument angefertigt werden kann, wird das Original nicht zwingend benötigt. Bei der Beglaubigung wird nur die Übereinstimmung der Übersetzung mit dem vorgelegten Dokument, nicht aber die Echtheit des Dokuments bestätigt.

 

Im Beglaubigungsvermerk wird aber darauf hingewiesen, ob die Übersetzung auf Grundlage des Originals oder einer Kopie angefertigt wurde.

 

Manche Behörden verlangen aber die Übersetzung vom originalen Dokument. Um sicher zu gehen und Kosten für eine erneute Beglaubigung zu sparen, erkundigen Sie sich bei der entsprechenden Behörde.

 

Warum brauche ich eine beglaubigte Übersetzung?

Ämter und Behörden (z.B. Standesamt, Arbeitsamt), Botschaften, Schulen und Universitäten, aber auch andere öffentliche Stellen verlangen beglaubigte Übersetzungen, um Ihre Dokumente wie Geburtsurkunden, Heiratsurkunden, Schulzeugnisse etc. anzuerkennen.

 

Aber auch Firmen oder Privatpersonen können die Vorlage einer beglaubigten Übersetzung verlangen, z.B. Arbeits- oder Mietverträge.

 

Sie können von jeder Übersetzung eine Beglaubigung anfordern auch ohne Vorlage bei einer Behörde, wenn Sie sicher sein wollen, dass die Übersetzung inhaltlich einwandfrei ist.

 

Wer darf eine beglaubigte Übersetzung anfertigen?

Um eine beglaubigte Übersetzung anzufertigen, muss der jeweilige Übersetzer bei einem zuständigen Land- oder Oberlandesgericht ermächtigt/be- oder vereidigt werden. Die Ermächtigung ist an bestimmte Bedingungen geknüpft: Der Übersetzer muss persönlich und fachlich geeignet sein, d.h. er darf nicht straffällig geworden sein und muss eine entsprechende Ausbildung als Übersetzer bzw. Dolmetscher nachweisen können.

 

Leider ist der Beruf des Übersetzers in Deutschland nicht geschützt. Jeder kann ohne Ausbildung oder ohne Zertifikat, als Übersetzer arbeiten.

Daher ist es ratsam, sich bei der Suche nach einem geeigneten Übersetzer über eine Ermächtigung oder Mitgliedschaft in einem Berufsverband (BDÜ, ADÜ etc.) zu erkundigen.

 

Was ist eine Überbeglaubigung?

Bei deutschen Übersetzungen, die Sie im Ausland verwenden möchten, kann es vorkommen, dass die ausländische Behörde eine Überbeglaubigung der Übersetzung verlangt.

Wenden Sie sich in dem Fall an das zuständige Landgericht oder Oberlandesgericht, bei dem der Übersetzer ermächtigt bzw. ver-, beeidigt wurde. Im Beglaubigungstext oder auf dem offiziellen Stempel des Übersetzers ist das entsprechende Gericht genannt. Falls nicht, können Sie auch in der offiziellen Datenbank (Justizdatenbank) der Übersetzer und Dolmetscher suchen.

 

Was ist eine auszugsweise Übersetzung?

Wenn Sie bereits wissen, dass z.B. nur eine bestimmte Passage aus einem Dokument übersetzt werden muss, so kann hier eine auszugsweise Übersetzung angefertigt werden. Bei beglaubigten Übersetzungen wird dies in der Überschrift und dem Bestätigungsvermerk entsprechend angegeben.

 

Können Sie auch andere Dokumente beglaubigen?

Ich werde immer wieder gefragt, ob ich auch Kopien von z.B. Zeugnissen beglaubigen kann.

Mit meinem Stempel und Unterschrift beglaubige ich nur die Übereinstimmung der Übersetzung mit dem Original und dass ich nichts dazu erfunden, weggelassen oder verändert habe.

Leider kann ich Ihnen keine Kopien von Dokumenten beglaubigen (beglaubigte Kopie).

 

Was ist eine Apostille, Legalisation und was ist der Unterschied?

Sowohl die Apostille wie auch die Legalisation sind eine Bestätigung der Echtheit einer Urkunde. Dabei wird aber nur die Echtheit der Unterschriften, der Siegel und die Funktion des Unterzeichnenden bestätigt.

 

Die „Haager Apostille“ (Apostille) ist eine vereinfachte Form der Legalisation einer Urkunde. Diese wird in den Staaten verwendet, die dem Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation beigetreten sind (Haager Übereinkommen vom 5. Oktober 1961). Wird eine Apostille benötigt, so erhalten Sie diese bei einer entsprechenden deutschen Behörde. In Niedersachsen sind das die Polizeidirektionen in Braunschweig, Göttingen, Hannover, Lüneburg, Oldenburg und Osnabrück. Eine Beteiligung des Konsulars ist nicht mehr erforderlich.

 

Eine Apostille für ausländische Urkunden, die in Deutschland verwendet werden sollen, wird von dem Staat ausgestellt, in dem die Urkunde erstellt wurde. Welche Behörde das ist, müssen Sie bei der die Urkunde ausstellenden Behörde erfragen.

 

 

Die Legalisation findet für die Länder Anwendung, die nicht dem Haager Übereinkommen beigetreten sind. Diese erhalten Sie ebenfalls von den oben genannten Behörden. Doch oftmals ist die Legalistaion mit weiteren Bestätigungen verbunden. So wird in Deutschland oftmals eine Vorbeglaubigung einer deutschen Stelle verlangt. Gelegentlich kann auch eine End- oder Überbeglaubigung angefordert werden.

 

Mehr Auskunft erhalten Sie bei der jeweils zuständigen Behörde.

 

Was ist ein allgemein ermächtigter oder beeidigter oder öffentlich bestellter Übersetzer?

Allgemein beeidigte oder ermächtigte bzw. öffentlich bestellte Übersetzer haben bei einem Landgericht oder Oberlandesgericht einen allgemeinen Eid geleistet, der gemäß § 189 Abs. 2 GVG vor allen Gerichten in der Bundesrepublik Deutschland gültig ist.

 

Es gibt keine Unterschiede zwischen den o.g. Bezeichnungen. Diese hängen von dem jeweiligen Bundesland ab, in dem der Übersetzer den Eid abgelegt hat.

 

Allgemein beeidigte oder ermächtigte bzw. öffentlich bestellte Übersetzer können beglaubigte Übersetzungen von öffentlichen Dokumenten anfertigen, die dann bei allen in- und ausländischen Behörden anerkannt werden. Für die Anerkennung im Ausland ist evtl. eine Überbeglaubigung notwendig (siehe Thema Überbeglaubigung)

 

Was ist ein CAT Tool?

Der Begriff „CAT“ steht für Computer Assisted Translation oder Computer Added Translation. Dies ist eine Software, die den Übersetzer bei seiner Arbeit unterstützt, um Texte schneller und effizienter zu übersetzen und den Kunden eine einheitliche Übersetzung zu gewährleisten.

CAT-Tools arbeiten mit so genannten "Translation Memories" (TM), sie sind - wie der Name schon sagt - das "Gedächtnis" des Programms, denn jeder Satz, der übersetzt wird, wird als ein TM gespeichert und kann daher später bei neuen Übersetzungen mit ähnlichen Inhalten, schnell wieder abgerufen und dem Übersetzer zur Verfügung gestellt werden. Dies steigert die Produktivität und der Übersetzer kann Ihren Text schneller übersetzen. Auch das Format des Ausgangstexts bleibt erhalten.

 

Was ist der BDÜ?

Das ist der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer. Die meisten professionellen Übersetzer in Deutschland sind Mitglied im BDÜ oder einem Landesverband. Er ist außerdem der Ansprechpartner für Vertreter der Politik, der Industrie, und des Bildungswesens. 

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